von tallaking am 24 Jun 2010, 01:39
Ergänzung zum letzten Schreiben:
Das Beispiel mit Einstein ist gut! In jedem Lehrbereich gibt es "Fachidioten", ich meine damit, es sind auf Ihren Gebieten Kapazitäten, können es aber nicht verständlich vermitteln. Ich sprach mit vielen Leuten, die als Schachtrainer tätig sind. Einige sehr gute Trainer sagten sinngemäß alle das Gleiche: Man muß sich der Stärke des Schülers im Unterricht anpassen. Es bringt nichts, einem 1400er die Feinheiten eines 1700ers zu erklären, daß "kann" Der gar nicht verstehen! Es ist wie in der Schule, man kann nicht in der Grundschule mit Wurzelrechnungen anfangen. Je höher der Spieler kommt, desto spezifizierter werden die Kniffe, die man zeigen kann! Dann klappt das Lernen auch. Daher ist es von guten Schülern auch nicht negativ gemeint, wenn sie nach einiger Zeit den Trainer wechseln. Irgendwann muß dieser stärker sein, da der vorherige Lehrer es selber nicht mehr besser kann. Mein Trainer hatte ca. 130 Ingo, war schon älter, soll früher so bei 110 gelegen haben, spielte in der Verbandsliga & Verbandsklasse. Einige SEINER Schüler sind heute in der NRW-Liga, haben über 2100 DWZ, sind aber immernoch sehr dankbar für SEINE Starthilfe, auch wenn er nicht mehr lebt.
Es gibt Intensivkurse, die man z.B. im Urlaub besuchen kann. Das ist allerdings ein Kapitel für sich. Sie lehren eine größere Gruppe gleichzeitig auf dem gleichen Level. Da kann es durchaus sein, daß das Niveau für einige viel zu hoch ist. Selbst die "Anfängerkurse" sind entweder für einige Teilnehmer "zu" leicht, oder sogar schon zu schwer. Die beste Lösung ist definitiv ein Trainer, der gezielt für DIESEN Schüler das Training gestaltet.